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| Alles Strategie? |
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es sieht so aus, als fährt die Stadt Mechernich eine neue Strategie im Kampf gegen die Bürgerinitiative "Kontra-Ostring" auf. Auf dem Mechernicher-Weg in Kommern wurden in beide Fahrtrichtungen wechselseitig Parkplätze angelegt. Es hat den Anschein, als wolle man mit dieser Aktion den Bürgerinnen und Bürgern klarmachen, wie sehr der geforderte Ostring von Nöten ist. Der Verkehrsfluss auf dem Mechernicher-Weg wird durch die neuen Parkplätze künstlich gestaut. Ein flüssiges Abfließen des Verkehrs ist nicht mehr gewährleistet. Die Autofahrer werden gezwungen von Lücke zu Lücke zu springen. Für die Anwohner bedeutet dies mehr Lärm und eine höhere Schadstoffemission. Ob sich die Anwohner einen Gefallen tuen, in dem sie ihre Fahrzeuge auf der Straße parken, halte ich für sehr fragwürdig. Sie wurden, ob sie es wollten oder nicht, über Nacht zum Spielball der Politik. Diejenigen, die ihre Fahrzeuge auf dem Mechernicher-Weg abstellen, müssen zudem schon sehr mutig sein. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis es zu Unfällen mit den abgestellten Fahrzeugen kommt. Das Risiko eines Unfalls gehen diejenigen aber dann bewußt ein, oder nehmen ihn billigend in Kauf. Es bleibt nur zu hoffen, dass es wenn es knallt bei reinen Blechschäden bleibt und keine Personen zu Schaden kommen. Zur Erinnerung, einen Unfall mit einem dort ständig geparktem Fahrzeug gab es ja schon. Ehrlich gesagt verstehe ich die Leute nicht, die ihre Fahrzeug lieber auf die Straße stellen, statt in der Garage bzw. in der Garageneinfahrt zu parken. Den Verantwortlichen Politikern sei gesagt, hoffentlich gehen ihnen nicht die Worte aus, wenn sie sich nach einem schlimmen Unfall erklären müssen. Vielen Bürgerinnen und Bürgern bleibt nur, an die Vernunft der Anwohner zu appellieren. Stellen sie ihre Fahrzeuge auf ihrem eigenen Grund und Boden ab, beteiligen sie sich nicht an dem Spiel der Politiker. Richard Faßbender
Kommentare (2)
![]() geschrieben von R. Faßbender, Mai 22, 2009
Herr Brodte, bleibt nur zu hoffen, dass sie mit gutem Beispiel voran gehen. Denn egal wo sie sich mit ihrem Fahrzeug bewegen, sie belästigen damit auch ihre Mitmenschen. Also bitte, mit ihrer Äußerung „...fahren sie doch woanders lang und belästigen sie uns Anwohner nicht mit ihrem Lärm, und ihren Abgasen „ stellen sie sich ins soziale Abseits. Lassen sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen. Nach Lösungen, die allen gerecht werden. Gegenseitige Beschimpfungen bringen uns nicht weiter.
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