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Kommern-Süd ist ein Stadtteil von Mechernich im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen. Er liegt zwischen Kommern und Katzvey nördlich von Mechernich-Mitte. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der „Hochwildpark Rheinland“.

Geschichte
1963 kaufte die damalige Gemeinde Kommern 98 ha Land. Der größte Teil war Waldgelände, aber auf rund 34 ha entstand das Baugebiet Kommern - Süd. Am Bruch Nr. 4 entstand im Juni 1964 das erste Haus. Der Kommerner Gemeinderat beschloss in einer Sitzung im April 1965 die Namen der Wohnstraßen in 2 Gruppen aufzuteilen. So wurde die erste Gruppe nach Vögeln und die zweite nach Bäumen benannt. Die durchgehende Straße von Kommern nach Katzvey behielt ihren Namen Becherhoferweg und der Ring nördlich davon wurde nach alter Flurbezeichnung Am Bruch genannt. Um zu verhindern, dass der Truppenübungsplatz in der Schavener Heide bis an das Neubaugebiet heran vergrößert werden konnte, wurde 1966 der Hochwildschutzpark Rheinland errichtet. Am 15. April 1967 war feierliche Eröffnung. Nach der Erschließung von Kommern-Süd und der Einrichtung des Hochwildschutzparks erhielt Katzvey 1967 die erste ausgebaute Straße Richtung Kommern. Im November 1966 wurde der Tennisclub Blau-Gold Kommern gegründet. Im südlich gelegenen Waldgebiet Mohrenkopf baute der Tennisclub mit den Zuschüssen der Gemeinde und des Landes NRW eine Tennisanlage mit 3 Spielfeldern. 1969 wurde im ersten Teil der kommunalen Neugliederung die Gemeinde Kommern mit Antweiler, Lessenich, Obergartzem, Satzvey-Firmenich,Schwerfen, Weiler a.B. und Wachendorf zur Gemeinde Veytal zusammengeschlossen. Da das Rathaus in Kommern für die Verwaltung der neuen Gemeinde zu klein geworden war, wurden die "Hochhäuser" im Ahornweg angemietet um dort die Verwaltung einzurichten. Der Weg von Kommern nach Kommern-Süd war weit und die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz nicht vollzogen. Aber es handelte sich nur um eine Übergangslösung. Nach der Auflösung des Regierungsbezirks Aachen wurden die Kreise Schleiden und Euskirchen zusammengelegt. 1972 wurde die Gemeinde Veytal im Rahmen des zweiten Teils der Neugliederung mit der Gemeinde Mechernich vereinigt. Als Mechernich dann 1975 die Stadtrechte erhielt, wurde Kommern-Süd zum Stadtteil. Die Hoffnung eine größere Anzahl von Touristen nach Kommern-Süd locken zu können, bewahrheitete sich nicht. So wurde 1974 aus dem Hotel Falkenhorst ein Senioren- und Pflegeheim. Nachdem ursprünglich viele Häuser als Wochenend- oder Feriendomizil gebaut worden waren, machte 1992 die Ansiedlung vieler junger Familien mit Kindern den Bau des Kindergartens, die Bolzplatzkids, notwendig.

Quelle: meinestadt.de

 
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